01. August 2009
Brunshausen als Referenzobjekt für Gedenkstätte in Beslan
Der Name der nordossetischen Stadt Beslan ist vielen Menschen seit 2004 im Gedächtnis: Am 1. September 2004, dem ersten Schultag des Jahres, nahmen tschetschenische Terroristen in der Mittelschule Nr. 1 mehr als 1.200 Geiseln, darunter ein Großteil Kinder. Die Geiselnahme endete nach drei Tagen in einer Tragödie. Bei der Befreiung durch russische Einsatzkräfte kamen nach offiziellen Angaben 331 Geiseln ums Leben, die meisten von ihnen Minderjährige.

Nun soll in dem Schulgebäude ein Zentrum des Gedenkens an die Opfer der Geiselnahme entstehen. Das Projekt wird durch das international tätige Unternehmen KnaufKassel betreut, das auch die Museumseinrichtung in Brunshausen entwickelt hat und das PzG als Referenzprojekt vorstellte. Valentin Bazrov, stellvertretender Premierminister der Republik Nordossetien, und Sergey Dzantiev, Oberbürgermeister von Wladi Kafkaz, der Hauptstadt der Republik Nordossetien, besuchten Brunshausen, um sich über die Ausstellungskonzeption am authentischen Ort  zu informieren.

Die beiden Regierungsvertreter zeigten sich beeindruckt von der Atmosphäre in der ehemaligen Klosterkirche und nahmen viele wertvolle Eindrücke mit in ihre Heimat.

Das Portal zur Geschichte wünscht Beslan jeden erdenklichen Erfolg bei der Verwirklichung dieses Projektes.



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