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Vortrag HartgenDie römische Antike im Sommerschloss der Äbtissin Elisabeth Ernestine Antonie

Der dritte Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „Römer und Germanen im Kloster Brunshausen – Neufunde vom Schlachtfeld am Harzhorn“ widmet sich der Antikenbegeisterung der Gandersheimer Fürstäbtissin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen. Schon vor 300 wurde der heutige Ausstellungsbereich im Sommerschloss Brunshausen museal genutzt. Hier präsentierte Elisabeth Ernestine Antonie ihre umfangreichen Sammlungen.
Ganz in der Tradition der frühneuzeitlichen Wunderkammern waren verschiedenste Objekte der Natur, der Wissenschaft und der Kunst vereint. Die römische Antike war in den vor allem zu Studienzwecken angelegten Sammlungen ein Schwerpunktthema. Schon der Eingangsbereich war ganz den römischen Bräuchen und Schauspielen gewidmet, in der Galerie fanden zahlreiche Statuen nach antiken Vorbildern Aufstellung und im sogenannten Saal der Götter stand die römische Mythologie im Zentrum. Die barocken Darstellungen antiker Monumente an den Wänden der einstigen Sammlungsräume spiegeln bis heute das besondere Interesse der Äbtissin an der römischen Kultur.

Die römische Antike im Sommerschloss der Äbtissin Elisabeth Ernestine Antonie
Vortrag von Maria Julia Hartgen
Donnerstag, 4. August 2016, 18.30 Uhr
Empore der Klosterkirche Brunshausen
Portal zur Geschichte
Brunshausen 7
37581 Bad Gandersheim
Eintritt frei

 

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